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Dark Shadows (2012)

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Dark Shadows ist eine US-amerikanischer Film von Tim Burton aus dem Jahr 2012.
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Offizieller Filmstart in Deutschland war am 10. Mai 2012.

Die Hauptrollen sind von Johny Depp, Michelle Pfeiffer, Eva Green und Bella Heathcote dargestellt.

InhaltBearbeiten

Im Jahr 1760 machen sich Joshua und Naomi Collins mit ihrem kleinen Sohn Barnabas von Liverpool aus auf den Weg, um in Amerika neu zu beginnen. Zwei Jahrzehnte später ist Barnabas zu einem jungen Mann herangewachsen. Die Familie Collins hat sich im Staat Maine ein Fischerei-Imperium aufgebaut und ist in höchste Gesellschaftsschichten aufgestiegen. Barnabas hat eine Affäre mit der Magd Angelique. Da er ihre Liebe nicht erwidert, treibt die Hexe Angelique Barnabas’ große Liebe Josette in den Selbstmord und belegt Barnabas mit einem Fluch, der ihn in einen Vampir verwandelt. Dann lässt sie ihn bei lebendigem Leibe begraben.

Im Jahr 1972 stoßen Bauarbeiter auf Barnabas' Sarg und brechen diesen auf. Der ausgehungerte Vampir tötet die Arbeiter und begibt sich zu seinem alten Anwesen. Dort hypnotisiert er den Hausmeister des Anwesens, Willie, sein Diener auf Zeit zu werden.

Barnabas muss feststellen, dass sein prächtiges Haus Collinwood Manor, ebenso wie der Fischereibetrieb stark vernachlässigt wurden. Zudem ist er von den technischen Neuerungen, sowie den Konventionen der Zeit oftmals überrascht und überfordert. Barnabas' Nachfahrin Elizabeth Collins Stoddard erkennt, dass Barnabas ein Vampir ist, doch da er verspricht, der Familie wieder zu Reichtum und Erfolg zu verhelfen, erlaubt sie ihm zu bleiben.

So wird Barnabas in die Familie eingeführt, die aus Elizabeths aufsässiger Tochter Carolyn, Elizabeths Bruder Roger Collins und dessen Sohn David besteht. David, dem der Geist seiner Mutter erscheint wird aus diesem Grund von der meist betrunkenen Psychiaterin Dr. Julia Hoffman betreut, wie von der neuen Gouvernante Victoria Winters. Diese sieht Barnabas’ einstiger Liebe Josette zum Verwechseln ähnlich, weshalb er sich sofort in Victoria verliebt.

Barnabas versucht mit Hilfe eines bisher geheimen Familienschatzes die familieneigene Fischkonserven-Fabrik wieder zur alten Größe zurückzuführen und schafft es auch, einen wirtschaftlichen Aufschwung herbeizuführen. Doch das größte Konkurrenzunternehmen führt Angelique, die seit zweihundert Jahren in der Stadt lebt. Sie verführt Barnabas, doch ihre Liebe erwidert er immer noch nicht. Dr. Hoffman, die versuchte Barnabas mit Blutkonserven in einen Menschen zu verwandeln, wird von diesem bei dem Versuch überrascht, sich selbst in einen Vampir zu verwandeln. Barnabas tötet sie daraufhin und versenkt ihre Leiche im Meer.

Angelique, die nun die gesamte Familie Collins zerstören möchte, nimmt ein Geständnis Barnabas' auf. Gleichzeitig steckt sie die Fabrik der Familie in Brand. Als die Polizei nichts gegen Barnabas ausrichten kann, kämpft Angelique selbst gegen die Familie Collins. Dabei wird bekannt, das Carolyn ein Werwolf ist, sie beim Kampf gegen Angelique jedoch weggeschleudert wird und ohnmächtig liegen bleibt. Der Geist von Davids Mutter schleudert Angelique schließlich gegen den Kronleuchter, sodass sie bewusstlos zusammensinkt und bereit ist, mit Barnabas zu reden. Nachdem er ihr vorwirft, dass sie nicht lieben könnte, da sie kein Herz habe, reißt sie sich zum Gegenbeweis dieses aus der Brust, zerdrückt es und stirbt. Dennoch kann die Familie nicht verhindern, dass ihr in Brand geratenes Haus zerstört wird.

Victoria, unter dem Einfluss eines letzten Fluches von Angelique, läuft Gefahr, willenlos die Klippen hinabzustürzen. Barnabas holt sie kurz vorher ein. Doch Victoria, die alle Ewigkeit mit dem Vampir verbringen will, springt freiwillig und zwingt Barnabas so, sie im Sprung in einen Vampir zu verwandeln. Somit sind beide glücklich vereint.

In der letzten Szene wird die vermeintlich tote Dr. Hoffman gezeigt, die auf dem Grund des Meeres zwar gefangen, aber ebenfalls ein Vampir ist.

ProduktionBearbeiten

Tim Burtons Verfilmung ist das dritte Remake der gleichnamigen Gothic Soap, die von 1966 bis 1971 erfolgreich im US-Fernsehen lief und nationalen Kultstatus erlangte. Bereits 1970 entstanden mit Das Schloß der Vampire und im Folgejahr mit Das Schloß der verlorenen Seelen Filmversionen der Serie. Jonathan Frid, Lara Parker, David Selby und Kathryn Leigh Scott, die bereits in der Originalserie zu sehen waren, haben Cameo-Auftritte in diesem Film. Für den ehemaligen Barnabas-Darsteller Jonathan Frid, der im April 2012 verstarb, war dies der letzte Filmauftritt.

Dark Shadows wurde mit einem Budget von 150 Mio. US-Dollar von Warner Bros. produziert, die sich im Juli 2007 die Filmrechte aus dem Nachlass von Dan Curtis, dem 2006 verstorbenen Schöpfer der Fernsehserie, gesichert hatten. Für das Drehbuch zeichnete zunächst 2009 John August verantwortlich, der jedoch durch Seth Grahame-Smith ersetzt wurde. August wird trotzdem in den Credits genannt. Auch der Oscar-preisgekrönte Produktionsdesigner Rick Heinrichs sowie die mit 3 Oscars ausgezeichnete Kostümdesignerin Colleen Atwood gehören zum kreativen Team des Films. Die Dreharbeiten fanden vom 18. Mai bis zum 30. September 2011 statt. Es wurde größtenteils in Großbritannien gefilmt. Drehorte waren Beckenham Place Park in Kent, Bourne Wood bei Farnham/Surrey, die Grafschaft Cornwall, die Isle of Mull sowie Argyll und Bute in Schottland; South Devon sowie die Trafalgar Castle School in Whitby im kanadischen Ontario. Die Innenaufnahmen fanden in den Pinewood Studios statt.

CastBearbeiten

KritikenBearbeiten

„Nostalgische Vampir-Gruselkomödie im morbid-ironischen Gothic-Stil.“

Cinema

„Poppig, trashig, albern, all das ist der Burton-Vampirfilm. Dabei verliert der Regisseur nicht selten die eigentliche Handlung aus den Augen weil er sich so sehr in die Details stürzt. Der Film fällt dadurch auseinander, ist aber sehr unterhaltsam anzusehen…“

– Focus

„Nach der nach Tiefsinn schürfenden Twilight-Reihe oder TV-Serienhits wie Vampire Diares und True Blood könnte Burtons Werk den ironischen Höhepunkt des Vampirfilm-Booms markieren. Zumindest gab es seit Roman Polanskis Tanz der Vampire (1967) sicher keinen lustigeren Blutsauger-Film mehr.“

Stern

„Der Regisseur der morbiden Ideenfeuerwerke zündet in Dark Shadows nur ein paar Tischvulkane. Doch ein Trost bleibt: Zwischen seinen großen Werken machte Burton immer ein paar kleine Fingerübungen. Haken wir den Film also schnell ab – und freuen uns auf das nächste große Ding unseres liebsten Schauermärchenerzählers.“

Die Zeit

Siehe auchBearbeiten

QuellenBearbeiten

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